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Kann der Laser alles?

Light amplification by stimulated emission of radiation (Lichtverstärkung durch stimulierte Emission von Strahlung): So lautet der Begriff, der hinter der landläufig bekannten Methode des Laserns steht. Die elektromagnetischen Wellen bergen für die Behandlung der Haut fürwahr eine Fülle an Einsatzmöglichkeiten. Sie können mit Sicherheit nicht alle Probleme lösen, aber in vielen Bereichen eingesetzt werden, wo Störendes entfernt werden soll.

Das gilt insbesondere für Gefäßerweiterungen (einzelne Äderchen; Couperose), Muttermale und Warzen, die kosmetisch stören und sich durch Make-Up nicht oder nur schlecht kaschieren lassen, für unerwünschte Behaarung und – was in jüngerer Zeit immer häufiger gewünscht ist – für Tattoos. Je nach Sachlage lassen sich auch bei Narben deutliche Verbesserungen erzielen und mit Behandlung mit einem fraktionierten CO2-Laser können auch hautverjüngende Prozesse über Neubildung von Kollagen angeregt werden.

Weil bei sonnengebräunter Haut die Anwendung von Laser nicht ratsam ist und nach einer Behandlung UV-Licht vermieden werden soll, eignen sich Herbst und Winter besonders gut für die Behandlung. Dennoch muss auch hier nachher auf einen besonders hohen Lichtschutz ab Faktor LSF50 geachtet werden. Sonnenlicht sollte nach Möglichkeit vermieden werden und auch Sport und Anstrengung ist gegebenenfalls für einige Zeit zu unterlassen.

Achten Sie unbedingt darauf, sich vor einer Behandlung ausführlich beraten zu lassen. Besprechen Sie mit der Ärztin und dem Arzt auch Ihre Erwartungen an das Ergebnis, planen Sie Zeit ein, an denen Ihre Haut nach der Behandlung entweder besondere Aufmerksamkeit beansprucht oder zu der Sie gesellschaftlichen Verpflichtungen nicht wie gewohnt nachgehen können. Lassen Sie sich auch über die technische Ausrüstung informieren und wählen Sie jemand, der auch über entsprechende Routine im Umgang mit der Technologie verfügt.

Bei manchen Laseranwendungen muss nach der Behandlung mit einiger Zeit gerechnet werden, an der sich der gewünschte Effekt einstellt. In manchen Fällen sind auch Wiederholungen nötig.

Bei der Entfernung von Tattoos gilt grundsätzlich: dunkle Farben sind leichter zu entfernen als helle, die dem Laserstrahl nicht volle Resonanz gewähren. Hier sind die neu entwickelten Picosekundenlaser als besonders effektiv getestet worden.

Nach einer Laserbehandlung ist Kühlung für die Haut angebracht. Dafür gibt es spezielle Heilsalben, die Ihnen Ihr Arzt, Ihre Ärztin entweder direkt gibt oder zum Kauf empfehlen wird.

Muss man sich vor Schmerzen fürchten? Grundsätzlich können diese durch schmerzstillende Cremes und gegebenenfalls Injektionen mit mikrofeinen, beim Einstich kaum spürbaren, Nadeln gelindert werden. Bedenken Sie, dass grossflächige Behandlungen wie zum Beispiel bei Tattoos spürbar sein können und daher besser in mehreren Sitzungen absolviert werden.

Besprechen Sie bitte unbedingt vorliegende Erkrankungen oder eine Schwangerschaft vor einer Behandlung. Der Augenbereich wird bei Behandlungen in dessen Nähe immer mit einem besonderen Schutz versehen.

 

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